Donnerstag, 31. Januar 2013
Best Frühling ever (sagt die unschlagbare C.)
Eben hatte ich noch ein kurzes (nur 1 Stunde 41 Minuten) Momentaufnahmeabgleichgespräch mit der unschlagbaren C.

Nachdem wir darin übereingestimmt haben, dass wir Männer brauchen, die nicht überfordert mit uns komplizierten Denk- und Analysier-Weibern sind, kamen wir darin überein, dass wir aus der jetzigen Zeit einfach die beste machen.

Egal ob mit oder ohne Mann ist also künftig jetzt genau dieser eine und sind alle noch folgenden Momente die jeweils allerbesten.

So steuern wir also auf den Best Frühling ever zu und fangen morgen mit dem Best Kinoabend ever an. Wenn es wärmer wird, machen wir den Best Inliner-Ausflug mit meinen Jungs ever und dann sitzen wir im Best Biergarten ever und trinken super Best Cola-Limo-Bier ever.

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Momentaufnahme
Heute Morgen geht es mir nicht so gut. Nachdem ich von einem fast zweistündigen Spaziergang mit dem Butz durch den Wald zurück bin, ist es etwas besser. Das Gehirn ist durchgepustet und die Luft hatte schon ein bißchen was frühlingshaftes.

Auf dem Rückweg nach Hause haben sich drei neue Themen in meinem frisch gelüfteten Hirn zu erkennen gegeben, die ich demnächst oder vielleicht heute noch unbedingt vertiefen möchte:
1. Gewöhnung an neue Chefs
2. Ansprüche an DEN Mann
3. meine Oma, Teenie-Dings Uroma und eine meiner Lieblingsnachbarinnen.

Außerdem vermisse ich Teenie-Ding. Der macht momentan sein Schulpraktikum und hat sich bei seiner Oma eingenistet, weil das von der Logistik her praktischer ist. Zusätzlich macht er dort eine Art Wellness-Urlaub. Hier muss das arme Kind schließlich staubsaugen, Wäsche waschen, auf- und abhängen, Spülmaschine aus- und einräumen und wird dann noch zusätzlich vom kleinen Bruder genervt. Schlimm, schlimm.

Na gut, sei es ihm gegönnt. Trotzdem vermisse ich meinen süßen großen Kerl.

Unter anderem seine wunderbaren Antworten auf mein typisches Mama-Geplapper, zum Beispiel diese hier:
Mutti Hilde zu Teenie-Ding (total begeistert): Guck mal, was ich heute für ein Oberteil anhabe. Das habe ich schon, seit du auf der Welt bist.
Teenie-Ding (ohne eine Miene zu verziehen): Guck mal, was ich heute für eine Haut anhabe. Die habe ich schon, seit ich auf der Welt bin.

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Mittwoch, 30. Januar 2013
Arbeitsärgerverwirrtheit
Heute ist ein mistiger Mist-Tag. Mit Kopfschmerzen in die Mitarbeiterbesprechung gegangen, mich über dusselige, unnötige Aktionen auf Kindergartenniveau geärgert, zu spät nach Hause gekommen und als Krönung habe ich eben den Hund im Treppenhaus vergessen (seine Leine und das Geschirr hatte ich mit reingenommen) und erst nach 10 Minuten gemerkt, dass was fehlt ...

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Hausmacher-Intelligenztheorie
Heute Morgen haben wir schon wieder einen wunderbaren Dialog geführt, der mein komplettes Erzieungskonzept - sofern man meine Erziehung in ein Konzept pressen kann - über den Haufen schmeißt.

Prachtexemplar Nr. 2 zieht sich an und bekommt den Haustürschlüssel. Mutti versäumt es natürlich nicht, darauf hinzuweisen, dass er gut darauf aufpassen soll.

Im selben Moment mache ich mich über mich selbst lustig (immerhin!), weil diese Müttersprüche mich früher schon immer genervt haben und dann bekomme ich noch zusätzlich eins auf den Deckel:

"Mama, daran sieht man, dass Männer ein bißchen schlauer sind. Die haben die Vätersprüche irgendwann abgeschafft, weil das nervt."

Das ganze wurde dann noch ergänzt durch die Aufzählung der vielen Mamasprüche, wie "Zieh dich warm an. Steck dein Unterhemd in die Hose. Hast du dir die Zähne geputzt? ..."

Hilfe! Wo kommen denn diese Macho-Ansichten plötzlich her? Liegen die in den Genen? Sollte ich mein "Konzept" nochmal überarbeiten?

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Sonntag, 27. Januar 2013
Querköpfige Orientierungssuche
Abendliches Würfelspiel zum Tagesabschluss in Camp Hilde.

Prachtexemplar Nr. 2 hat Blödsinn gewürfelt und bittet Mutti um Rat: Sag mir, was ich machen soll. Ich mach dann was anderes.

Genau so isses. Der Rat von Mami ist nur gefragt, damit Kind genau weiß, was es nicht tun soll.

Einfach von vorneherein das Gegenteil sagen, führt leider selten zum gewünschten Ergebnis. Die Monster riechen, dass was faul ist und machen dann einfach ganz was unerwartetes. Immerhin bleibt es so spannend.

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Ein kurzer Blick über den Scheuklappenrand
Gestern war ich mit meiner liebsten Angelika und unseren Hunden unterwegs und währenddessen habe ich festgestellt, dass ich wieder Männer wahrnehme.

Immerhin wahrnehme.

Vielleicht lasse ich demnächst mal eine der Scheuklappen ein bißchen offen und vielleicht lupfe ich irgendwann mal beide. Nur kurz. Wenn keiner hinguckt.

Ach nee, lieber doch noch nicht. Mein Magen verknotet sich sofort bei dem Gedanken und Werwölfchen scharrt schon mit den Pfoten und positioniert sich in Verteidigungsposition.

Also, schnell wieder verstecken ...

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