Nach
Angststatistik schon wieder ein spannendes Wort:
Energiekompass
Und nicht nur das Wort, auch der Hintergrund ist interessant. Lesenswert. Gedankenmachenswert.
Hübsche
Bildchen zum Thema gibt es auch. Der Rest dieser Seite ist übrigens ebenfalls lesens- und gedankenmachenswert.
Diese Woche habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich echt gerne mal wieder bügeln würde. B Ü G E L N ! I C H !!!
Das kommt daher, dass wir immer noch in Kartons hausen, noch nicht alle Lampen hängen, ich immer noch keine Lösung für den Duschvorhang gefunden habe, mein Kleiderschrank noch fehlt, kein einziges Bild an der Wand hängt, usw usw
Zehn Jahre an einem Platz wohnen und dann umziehen bringt mich im Moment an meine ganz persönliche Grenze, was Chaos betrifft. Die liegt echt hoch, aber nun wurde ich doch von der Sehnsucht nach langweiligen, lästigen Alltagsarbeiten heimgesucht.
Also, ran an die Bohrmaschine und fertig werden, damit die Lust zum Bügeln schnellstens verfliegt...
Angststatistik.
Dieses Wort habe ich heute zum ersten Mal bewusst gehört als ich die Nachrichten auf SWR3 gehört habe.
So sieht sie aus:

Von der R+V Versicherung in Auftrag gegeben
und auf Statista gefunden.
Sowas macht mich natürlich neugierig. Wer anderes als eine Versicherung sollte auf solch eine Idee kommen? Ich stelle mir das so vor, dass gute Geschäfte versprechende Ängste erst statistisch erfasst und dann zu neuen Versicherungsverträgen verwurstet werden. So wird die Angst in Geld umgewandelt, damit in Jobs und damit wieder in Zufriedenheit. So oder so ähnlich.
Beruhigt hat mich, dass es auch eine Statistik über Glücksfaktoren gibt

ebenfalls bei
Statista.
Beunruhigt, dass sie wesentlich weniger Punkte aufweist als die Angststatistik.
Trotzdem. Als ewige Optimistin finde ich: Es ist noch nicht alles verloren. Nur der Fokus muss etwas verschoben werden.