Mittwoch, 25. September 2013
Ikea-Tetris
Mutti Hilde stattet das frisch bezogene Camp derzeit mit allerlei Gebrauchtmöbeln aus.

Gestern habe ich in meinem kleinen Renault Modus einen runden Esstisch mit Einlegeplatte und mittigem, dickem Pömpelfuß sowie sechs nicht auseinandergebauten Stühlen transportiert und zwar ohne die Rückbank umzuklappen. Ha!

Der Mann hatte vorher noch gefragt, ob er mit seinem Auto hinterherfahren soll, damit wir alles verteilen können. Wie meistens war ich guter Dinge und abenteuerlustig. Wird schon alles gut gehen, also los und zwar nur mit meinem Auto.

Genauso war's dann auch. Der Mann und ich haben gemeinsam mit dem Verkäufer alle Teile mit viel Geduld, Hin- und Hergeschiebe und Gedrücke in mein Raumwunder gepresst.

Einen kurzen Moment kam noch der Gedanke auf, dass wir das Zeug nie wieder rauskriegen, aber auch das haben wir zu Hause geschafft.

Und jetzt sitze ich schon an meinem wunderschönen runden Tisch, schreibe kleine Aufsätze und freue mich über diesen super Schnäppchenjagderfolg.

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Samstag, 21. September 2013
Das Pferd frisst keinen Gurkensalat
Heute Morgen haben der Mann und ich über den Papst sowie die Lust der Frau am Telefonieren diskutiert.

Wir kamen zu dem Ergebnis, dass Franziskus ein kleiner Lichtblick für die Katholische Kirche zu sein scheint. Und das gebe sogar ich religionsfreie Existenz zu.

Von da kamen wir über Jeanne d'Arc zur Legende über die weibliche Päpstin Johanna. Von da irgendwie auf's Telefonieren und haben uns dann überlegt, dass das Telefon ganz sicher auch von einer als Mann getarnten Frau erfunden wurde.

Das wurde bestimmt genauso verschleiert wie die Sache mit der weiblichen Päpstin. Die Beweisdoukumente dazu liegen nun im Vatikan gut verschlossen in einem tief vergrabenen Sicherheitsbunker.

Ganz bestimmt war das so.

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Freitag, 20. September 2013
Gen-Lotto
Teenie-Dings Papa und ich müssen uns zwar nicht verstecken, sind jedoch weit von der Optik eines Modells entfernt. Damit lebe ich sehr gut. Bei ihm gehe ich davon aus, dass es ähnlich ist.

Jedenfalls haben wir es irgendwie geschafft, ein ziemlich hübsches Kind mit einer (und das finde ich viel wichtiger) richtig guten Ausstrahlung in die Welt zu setzen. Wie - keine Ahnung, aber das scheint nicht nur meine subjektive Mama-Verliebtheit in die eigene Brut zu sein. Auch der Außenwelt ist er schon oft aufgefallen. Von Frau Mustermanns Nachbarin wird er als der "Modell-Neffe" bezeichnet. In einen H&M-Katalog würde er perfekt reinpassen. Die Typen dadrin haben eine ähnliche Optik.

Nun hat mir Frau Mustermann erzählt, dass die Fotografin von ihrer Hochzeit gerne mal meinen Teenie fotografieren möchte. Teenie-Ding war sehr süß geschmeichelt, weit entfernt von einer arroganten Regung und hat zugesagt.

Und dann kommen mir solche Gedanken wie: Darf eine Mutter darauf stolz sein? Bin ich stolz darauf oder freue ich mich einfach nur für mein Kind? Oder eine Mischung aus beidem?

Ich habe mir noch keine Antwort darauf gegeben, finde es aber bestimmt bald heraus.

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