Freitag, 19. April 2013
BARF à la Piet avec points
Ich habe eine Ausbildung zur Hundeverhaltenstherapeutin begonnen und gestern Abend kamen wir in einer Pause auf das Thema "BARF".

Für Menschen, die diesen Begriff noch nicht kennen: Das ist die Fütterung von Hunden mit rohem Fleisch. Sehr grob erklärt. Sehr sehr grob. Weil: Auch hieraus wird natürlich eine hochwissenschaftliche Angelegenheit gemacht und es gibt auch verschiedene "Barf-Methoden" (das nenne ich jetzt einfach mal so), z.B. barfen nach Swanie Simon, barfen in der Nacht, barfen nur mit Huhn, ... (sehr sehr sehr grobe Erklärung!).

Ich kann das verstehen, dass man - wenn ein Tier gesundheitliche Probleme hat - alles tut, um das zu beheben. Manchmal hilft barfen. Würde ich genauso machen.

Momentan fahre ich mit hochwertigem Trockenfutter ganz gut. Alle Tierchen sind gesund, gepflegt und fühlen sich wohl in ihrer Haut. Homöopathie hat bisher meistens gereicht, wenn was nicht so gut war.

Und auf dem Heimweg ist mir dann eingefallen, dass wir in Camp Hilde auch schon eine höchst innovative und supernatürliche Barf-Methode "erfunden" haben. Barfen à la Piet avec points: Katerli bringt frische, manchmal lebendige Mäuse und Vögel aus der freien Wildbahn mit nach Hause und teilt sie sich mit dem Butz. Jagdfieber inbegriffen. Wenn das mal keine natürliche Ernährung ist ...

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Mittwoch, 17. April 2013
Bauarbeitercharme
Im Moment wird die Außentreppe auf unserem Grundstück saniert. Dadurch ist der Zugang zum Haus etwas beschwerlich.

Heute Morgen kam ich mit meinem Bing vom Spaziergang nach Hause und wurde sofort von einem tierlieben Bauarbeiter mit den Worten "Oh, der ist aber süß .... darf ich?" abgefangen. Mein Hundi hat sich die Streicheleinheiten gerne gefallen lassen. Glücklicherweise hat der nette Mensch relativ flott wahrgenommen, dass ich weitergehen wollte.

Hilfsbereit wollte er mir den Weg frei machen und schreit seinen auf der Treppe arbeitenden Kollegen zu: Hey, lasst mal den schönen Hund durch.

Auf meine belustigte Anmerkung, dass nur der schöne Hund, nicht die Frau, durchgelassen werden soll, hat er seinen vermeintlichen Fauxpas bemerkt und schnell noch hinterhergeschoben: Naja, Sie sind natürlich noch viel schöner.

Ich fand das so witzig und hab mich köstlich amüsiert. Erstens die Hilflosigkeit des etwas unbeholfenen Mannes zu beobachten und das kombiniert mit dessen kindlicher Begeisterung für meinen Hund.

Naja, als Frau über 40 wird man nunmal nicht mehr so leicht wahrgenommen. Ein ausnehmend hübscher Hund an der Seite lenkt zusätzlich ab. Es lebe die Jugend - und wenn es nur eine pelzige mit vier Beinen, Bart und Flatteröhrchen ist.

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Donnerstag, 11. April 2013
Relative Undankbarkeit
Bin ich ein undankbares Ding, weil ich langsam aber sicher genervt bin? Ich hab es satt, auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Ich mag keine Kopfschmerzen mehr haben, keine Muskelschmerzen, keine vermatschten Nasennebenhöhlen, keine Kurzatmigkeit, keine totale Erschöpfung ...

Ich will endlich meinen chaotischen Alltag wieder haben. Mich wieder normal bewegen können und endlich wieder einen ganzen Tag überstehen, ohne mich ständig hinlegen zu müssen.

O.K. Frage hat sich von selbst beantwortet. Ich bin ein undankbares Ding, werte mein Genervtsein jedoch als Zeichen für langsame - seeeehhhr laaaangsaaaahhhme - Gesundung. Vor einer Woche hatte ich dazu nämlich noch keine Kraft.

Undankbar, weil mein Verstand natürlich weiß, dass eine popelige Mittelohrentzündung und eine Virusgrippe, die sich nicht verabschieden mag, ein Klacks gegen all die anderen gruseligen Dinge dieser Welt sind, mit denen andere zu kämpfen haben.

So gesehen, kann ich also glücklich sein, dass mich nichts Schlimmeres zwangsstillgelegt hat und außerdem:


Danke an den/die unbekannte/n Verfasser/in, Fotografierer/in, facebook-Hochlader/in.

Ich werd's mir hinter die Ohren schreiben!

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