Angststatistik.
Dieses Wort habe ich heute zum ersten Mal bewusst gehört als ich die Nachrichten auf SWR3 gehört habe.
So sieht sie aus:

Von der R+V Versicherung in Auftrag gegeben
und auf Statista gefunden.
Sowas macht mich natürlich neugierig. Wer anderes als eine Versicherung sollte auf solch eine Idee kommen? Ich stelle mir das so vor, dass gute Geschäfte versprechende Ängste erst statistisch erfasst und dann zu neuen Versicherungsverträgen verwurstet werden. So wird die Angst in Geld umgewandelt, damit in Jobs und damit wieder in Zufriedenheit. So oder so ähnlich.
Beruhigt hat mich, dass es auch eine Statistik über Glücksfaktoren gibt

ebenfalls bei
Statista.
Beunruhigt, dass sie wesentlich weniger Punkte aufweist als die Angststatistik.
Trotzdem. Als ewige Optimistin finde ich: Es ist noch nicht alles verloren. Nur der Fokus muss etwas verschoben werden.
Mittlerweile mache ich die zweite Woche Praktikum bei einem Personaldienstleister, der in erster Linie Handwerker "vermietet".
Ich bin vollkommen unsicher, ob ich diese Arbeit wirklich machen will, aber mangels weiterer Angebote bin ich bisher dabei geblieben. Ist ja schließlich schön, wenn man morgens irgendwohin fahren und arbeiten darf.
Außerdem finde ich meine Kolleginnen total sympathisch und auch mit der Chefin komme ich bisher gut klar.
Aber will ich wirklich Menschenhandel betreiben?
Bei unserem heutigen Gespräch, wie es weitergehen soll, konnte ich weder ab- noch zusagen.
Was ich jedoch faszinierend fand, war mein Hund. Der war heute zufällig mit im Büro und total entspannt. Er hat die meiste Zeit gemütlich unterm Tisch gelegen, bzw. bei unserem Gespräch im Chefbüro so fest geschlafen, dass er lautstark geträumt hat.
Das hat er in der vorherigen Firma, wo mir gekündigt wurde, nicht getan. Vielmehr hat er alle (meiner Ansicht nach - freundlich gesagt - nicht authentischen) Kollegen und die Chefin gezwickt oder es mal zumindest versucht. Ruhe hat er dort gar keine gefunden.
Sollte ich mich also nach meinem Hund richten und doch zusagen? Hundi riecht schließlich, ob Mami gestresst ist oder nicht.
Shabby Chic:
"Shabby Chic (wörtlich: schäbiger Schick) ist ein Einrichtungsstil mit einer eklektizistischen Mischung aus Erbstücken, Flohmarkt-Schnäppchen und Selbstgemachtem, der Farben im Bereich von Pastell- und hellen Naturtönen sowie Gebrauchsspuren als Teil des ästhetischen Konzepts begreift. Einrichtungsgegenstände im diesem nostalgischen Stil werden neuerdings auch von spezialisierten Gewerbebetrieben gefertigt und in Einrichtungsmagazinen beworben." -> wikipedia.de
Out of bed look:
Styling für die Haare, dem man die investierte Mühe nicht ansehen soll - so zeichnet sich der modische Out-of-Bed-Look aus. Ihre Haare sehen wunderbar zerzaust aus, frei nach dem Motto: "Ich bin gerade aufgestanden, und es kümmert mich nicht, wie meine Haare heute aussehen".
-> helpster.de
Der Mann und ich saßen heute morgen verkuschelt, noch bettwarm und Kaffee trinkend im Nest und waren in unserem ganz eigenen
Tempo am hochfahren. Dabei haben wir festgestellt, dass wir mit unserer altersbedingten Optik auch unter den Shabby Chic fallen und sogar von Natur aus im Out of bed look herumlaufen - das vor allem ich mit meinen langen Zauseln.
Ohne Aufwand zu betreiben voll im Trend. Wir sind echte Naturhipster. Das soll uns mal einer nachmachen.